Vita

Ich bin Alexandra Sikora, im Juni 2016 noch herrliche 49 Jahre jung, Hamburgerin, Denkerin, Interessierte, pensionierte Justizbeamtin, passionierte Selbstverbesserin, Katzenbesitzerin, Hobbydichterin, Möchtegern-Schriftstellerin, Chaotin, Webmasterin, Serienliebende, Science- Fiction-Fan (besonders Star Trek), und vieles, sehr vieles mehr.

Der Name Lexiphilos bedeutet nichts anderes als Lexi philosophiert. Alexi war ein Kosename eines Verflossenen für mich. Ich habe dann einfach das A unter den Tisch fallen lassen, und so entstand Lexi. Philos ist eine eigene Abwandlung von Philosophie, philosophieren, meine Wortschöpfung. Beides zusammengepackt, é voila, Lexiphilos!

In diesem Blog schreibe ich über all die Dinge, die mir geholfen haben auf meinem Weg, ein zufriedenes Leben zu erlangen. Ich hoffe, dass auch für dich einiges hilfreiches dabei ist. Versprechen kann ich dir aber jetzt schon, dass ich sehr persönlich schreibe und nicht vorhabe, dir ein fertiges Konzept vorzulegen. Und wenn ich dich vielleicht ein wenig inserieren kann, würde mich das freuen.

 

Meine Geschichte

Seit Mitte der 80er Jahre war ich als Beamtin im mittleren Justizdienst in Hamburg tätig (inklusive der Ausbildung). Schon während dieser Zeit hatte ich immer wieder psychische Probleme, oft deshalb, weil ich den Job auf eine Weise verstand, die nicht erwünscht war. Oder weil ich nicht so funktionierte, wie es gefordert wurde.

Haben mich meine drei Kinder Anfang der 90er Jahre vor Depressionen und Burnout noch bewahrt (ich war 9 Jahre für die Kinder zu Hause), hat es mich im Jahr 2000 das erste Mal richtig erwischt. Ich begann Ende 1999 wieder zu arbeiten, halbtags, während die Kinder in der Schule bzw. Vorschule waren.

Ohne Vorwarnung

Doch massives Mobbing gepaart mit dem steten Gedanke, nie für irgend etwas gut zu sein, das ständige Rotieren zwischen Job und Kindern (sie waren damals im Alter von 5, 6 und 8 Jahren), und natürlich der eigene Anspruch, eine perfekte Mutter sein zu wollen, sowie das gezieltes Dagegenwirken von Vorgesetzten und Kollegen streckten mich nieder. Dieser Zusammenbruch kam ohne Vorwarnung, und nur mein Körper zeigte die typischen Anzeichen, die ich zunächst aber ignorierte, bis es einfach nicht mehr ging.

2 Jahre lang hatte ich Psychotherapie, 2 lange Jahre brauchte ich, um mich wieder so herzustellen, dass ich dem Hamsterrad die Stirn bieten konnte.

Das gelang mir auch, mit Zwischentiefs, gute 7 Jahre. Dann klappte ich erneut zusammen. Eine neue Aufgabe, neue Abteilung, neue Kollegen, und das Spiel ging von vorne los.

Das war Ende 2010. Bis Mitte 2011 brauchte ich, um wieder arbeitsfähig zu sein, mit Hilfe meiner Therapeutin.
Dann wieder eine neue Abteilung, wieder neue Kollegen, wieder das Gefühl, wieder Mobbing. Und letztlich wiederholte sich die gesamte Geschichte.

Nichts geht mehr

Mit schwerwiegenden Folgen: Totalzusammenbruch, Burnout. Komplettes körperliches Versagen. Komplette Psyche am Boden. Ende 2012.

2013 war ich durchgehend krank geschrieben. Nahm wieder meine Psychotherapeutin in Anspruch.
Doch das war nicht alles: Ich bekam richtig gehend Angst davor, nur deshalb wieder gesund zu werden, um das alles noch einmal durchzumachen! Wieder und Wieder! Der absolute Horror.

Die Termine beim personalärztlichen Dienst zur Überprüfung meiner Dienstfähigkeit machten aus mir Tage vorher ein nervliches Wrack. All meine Fortschritte waren futsch. Teilweise war ich wie gelähmt. Nichts ging mehr.

Die Folge davon: Pensionierung Ende 2013 nach festgestellter dauerhafter Dienstunfähigkeit.

Eine wahre Erlösung

Seit dem ging es mir jeden Tag immer etwas besser. Die Pension ist zwar klein, aber es reicht, um ein gutes Leben zu führen. Das wichtigste aber: Die Last wurde von mir genommen. Das hat mich befreit. Es hat neue Kräfte in mir freigesetzt. Und mir die Möglichkeit gegeben, mich ganz auf mich selbst zu konzentrieren. Und genau das habe ich getan, und tue ich auch heute noch. Den Erfolg sehe ich jeden Tag, und inzwischen kann ich sagen: Ja, ich bin weit gekommen.

Die Pensionierung war und ist das größte und beste Geschenk meines Lebens! Und ich bin unendlich dankbar dafür.

Keine Reue

Egal, was bisher in meinem Leben geschehen ist, ich bereue es nicht. Ganz im Gegenteil. Denn ich weiß, dass all das mich zu dem Menschen gemacht habe, der ich heute bin, und ich bin noch lange nicht am Ende meines Weges angelangt. Immer noch ziehe ich neue Erkenntnisse aus meiner Vergangenheit, erkenne Zusammenhänge besser, finde neue Möglichkeiten, noch zufriedener zu sein, und ich finde das überaus spannend. Dennoch war es bis hierher ein langer Weg, den ich dennoch nicht missen möchte.

Gelebte Erfahrung

Meine Erfahrungen sind natürlich überwiegend persönlicher Natur, aber seit mehr als 12 Jahren beschäftige ich mich gerade mit den Themen, mit denen sich andere Menschen auch beschäftigen:
Wie werde ich glücklich? Wie erreiche ich, dass ich nicht mehr so tierisch leiden muss? Was ist das Geheimnis des Lebens? Was ist der Sinn meines Lebens? Und vieles mehr. Und was ich gelernt habe, all meine Erkenntnisse und Erfahrungen, gebe ich in diesem Blog weiter.

Das beinhaltet natürlich, dass das nicht allgemeingültig ist bzw. sein muss.

Ich selbst finde Blogs und Bücher immer dann besonders gut und bemerkenswert, wenn die Schreiberin oder der Schreiber von sich und seinen Erfahrungen erzählt. Das schafft Nähe und Authentizität, und das Gefühl, nicht alleine zu sein mit meinen „Problemen“.

Das ist der Grund, warum ich hier meine Erfahrungen teile. Wenn auch nur ein einziger Leser von meinen Erfahrungen profitiert, so hat es sich voll gelohnt!

Teilen, was man weiß, was man erfahren hat, ist wichtig. Deshalb teile ich.

Nimm das mit, was für dich passt, den anderen Kram behalte ich. Und wenn nichts für dich dabei ist, wünsche ich mir, das ich dich wenigstens mit meinem epischen Schreibstil ein wenig unterhalten konnte.

Wenn du etwas auf meinen Seiten findest, das dir gefällt, freue ich mich über einen Kommentar von dir. Oder du teilst es mit anderen, die du kennst. Die Möglichkeiten dazu findest du unter jedem Blogeintrag. Oder hast du selber einen guten Tipp oder kennst einen anderen Blog, der einen Blick verdient oder ähnliches? Dann schreib es mir, in einem Kommentar, in einer Mail, auf Facebook oder bei Twitter. Die Informationen findest du auf jeder Seite und auch auf der Seite Kontakt.

Und nun wünsche ich dir viel Lesevergnügen.

Liebe Grüße, und vielen Dank für deinen Besuch!

Alexa Sikora